Aktuelles

Oktober 2019

Stadtwerke Düsseldorf AG - Hauptverwaltung
Stadtwerke Düsseldorf AG - Hauptverwaltung (offizielles Pressefoto)

ARW-Mitgliederversammlung

Die diesjährige ARW-Mitgliederversammlung findet zusammen mit der Präsidiumssitzung am 10. Oktober 2019  in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Düsseldorf AG statt. Weitere Informationen dazu erhalten die Mitglieder rechtzeitig zugesandt.

März 2019

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IAWR-Positionspapier zum Fitnesscheck der WRRL

Anlässlich der EU-Konsultation für einen „Fitnesscheck“ der Wasser-Rahmenrichtlinie (WRRL) hat die IAWR ihren Standpunkt in einem Positionspapier dargelegt und an die EU-Kommission gesandt.

In Kürze: Kernaussage ist die Weiterführung der Wasserrahmenrichtlinie nach 2027 mit Priorität auf der Nutzung der Wasserressourcen für die Trinkwassergewinnung. Ziel der IAWR ist eine Gewässerqualität, die es erlaubt, mit lediglich naturnahen Aufbereitungsverfahren Trinkwasser zu gewinnen. Um dies zu erreichen muss der Schutz der Trinkwasserressourcen stark verbessert werden und oberste Priorität eingeräumt bekommen. Hierfür werden verschiedene Maßnahmen zur Stärkung von Vorsorge, Minimierung/Vermeidung von Verschmutzung an deren Quelle genannt. Zudem wird ein stärkerer Fokus auf Stoffe gefordert, die für die Trinkwasserversorgung relevant sind.

(278,0 KB)

Januar 2019

Prof. Dr. Matthias Maier, Leiter Geschäftsbereich Trinkwasser, Stadtwerke Karlsruhe
Prof. Dr. Matthias Maier, Leiter Geschäftsbereich Trinkwasser, Stadtwerke Karlsruhe

Wechsel der IAWR-Präsidentschaft und der Geschäftsführung

Zum 01.01.2019 übernimmt die AWBR turnusgemäß die Präsidentschaft der IAWR. Prof. Dr. Matthias Maier, einer der drei Präsidenten der AWBR, wurde auf der letzten IAWR-Präsidiumssitzung in Köln zum IAWR-Präsidenten ernannt und löst Dr. Andreas Cerbe (ARW / RheinEnergie KÖln) ab, der dieses Amt seit 2015 inne hatte. Die Geschäftsführung übernimmt Wolfgang Deinlein von den Stadtwerken Karlsruhe.

November 2015

Arzneimittel - Mikroschadstoffe

Welche Maßnahmen sind zur Erreichung eines guten ökologischen Zustandes der Gewässer notwendig?

Flyer zur Tagung am 11.11.2015 in Düsseldorf (1,5 MB)

Dezember 2014

LUBW legt Bericht zum Spurenstoffinventar der Fließgewässer in Baden-Württemberg vor

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) haben Mitte Dezember 2014 gemeinsam eine umfangreiche Übersicht über das Auftreten von national und international diskutierten Spurenstoffen in Fließgewässern vorgelegt. Über einen Zeitraum von knapp einem Jahr hat die LUBW die Zu- und Abläufe von sechs ausgewählten Kläranlagen sowie 17 Fließgewässern auf insgesamt 86 Stoffe untersucht. Die Befunde in den Fließgewässern wurden u.a. auch anhand der Zielvorgaben des IAWR-Fließgewässermemorandums bewertet.

Download "Spurenstoffinventar der Fließgewässer in Baden-Württemberg" (externer Link zur LUBW)

September 2014

IKSR gewinnt den Thiess International RiverPrize 2014

In der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) arbeiten die Rheinanliegerstaaten Schweiz, Frankreich, Deutschland und Niederlande sowie Luxemburg und die Europäische Gemeinschaft auf der Basis eines völkerrechtlichen Übereinkommens zum Schutz des Rheins zusammen. Am 16. September 2014 hat die IKSR in Canberra (Australien) den Thiess International RiverPrize 2014 gewonnen. Die IKSR hat den Preis für ihren bemerkenswerten Erfolg auf dem Gebiet des Rheinschutzes während des über 60jährigen Bestehens der Kommission erhalten.  Der von der International RiverFoundation (www.riverfoundation.org.au) gestiftete Thiess International Riverprize wurde 1999 zum ersten Mal verliehen. In der Zwischenzeit gehört er weltweit zu den prestigeträchtigsten Umweltpreisen. Er wird nicht nur für herausragende Leistungen verliehen, sondern auch für das Teilen von Wissen und Erfahrungen mit anderen Flussgebietskommissionen überall in der Welt.

November 2013

Forschungsprojekt „Bewertung von Transformationsprodukten bei der Trinkwasseraufbereitung“ erfolgreich abgeschlossen

Der im Herbst 2006 durch ein ARW-Forschungsprojekt festgestellte Fall der Bildung des kanzerogenen Nitrosamins NDMA aus dem toxikologisch unkritischen Metaboliten N,N-Dimethylsulfamid (DMS) eines im Obstbau eingesetzten Fungizids (Tolylfluanid) bei der Ozonung hatte bereits im Frühjahr 2007 dazu geführt, dass die Herstellerfirma den Wirkstoff aus dem Handel zurückzog. Inzwischen ist er als Pflanzenschutzmittel EU-weit nicht mehr zugelassen. Der Fall DMS/NDMA hat bei den Pflanzenschutzmitteln zu einer Modifikation der Zulassungskriterien geführt. Sowohl im Rahmen der europäischen Wirkstoffprüfung als auch in den nationalen Zulassungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln ist seit dem 14. Juni 2011 eine Berücksichtigung der Auswirkungen von Transformationsprodukten von Pflanzenschutzmitteln aus der Trinkwasseraufbereitung vorgesehen. Eine Konkretisierung des Zulassungskriteriums steht aber noch aus. Zur Entwicklung einer möglichen Teststrategie wurde durch die ARW zusammen mit dem Industrieverband Agrar (IVA) und dem DVGW ein Forschungsvorhaben mit dem Titel „Entstehung, Vorhersage und Bewertung von Transformationsprodukten anthropogener Spurenstoffe bei der oxidativen Trinkwasseraufbereitung am Fallbeispiel PSM-Metabolite“ initiiert, das am TZW Karlsruhe, beim Umweltbundesamt und bei der RheinEnergie AG bearbeitet wurde. Der Abschlussbericht mit dem Titel „Bewertung von Transformationsprodukten bei der Trinkwasseraufbereitung“ ist im November 2013 in Band 59 der TZW-Schriftenreihe erschienen.

zum Verzeichnis der TZW-Schriftenreihe

Oktober 2013

Europäisches Fließgewässermemorandum 2013

Entlang der großen europäischen Flussgebiete haben sich über die Jahre die Wasserwerke in solidarischen Arbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für den vorbeugenden Gewässerschutz einzusetzen und die durch die Verschmutzung der Fließgewässer verursachten Gefahren für die Wasserversorgung abzuwenden. Die Arbeitsgemeinschaften sind bestrebt, die Sicherheit der Trinkwasserversorgung beständig zu verbessern. Wichtigstes Instrument sind eigene, abgestimmte Untersuchungsprogramme entlang der jeweiligen Flüsse mit Nebengewässern, die unabhängig von behördlichen Vorgaben und im Einklang mit gesetzlichen Regelungen auf die Belange der Trinkwasserversorgung ausgerichtet sind. Die Ergebnisse dieser Gütemessungen dokumentieren, wie es um die Qualität der Fließgewässer aus Sicht der Wasserversorgung bestellt ist. Gerade die regelmäßigen und systematischen Untersuchungen auf die im Trinkwasser unerwünschten Stoffe bilden das Fundament für die Ableitung von Forderungen und Handlungsoptionen, um für die weitere Verbesserung und nachhaltige Sicherung der Gewässerbeschaffenheit abzusichern. In einem gemeinsamen Fließgewässermemorandum haben die Arbeitsgemeinschaften an Rhein, Maas, Donau, Elbe und Ruhr ihre Forderungen und Gewässerschutzziele zuletzt im Herbst 2013 an den aktuellen Kenntnisstand angepasst und veröffentlicht. Offiziell wurde das Memorandums den interessierten Kreisen auf der 15. Rheinministerkonferenz am 28. Oktober 2013 in Basel vorgestellt.

Europäisches Fließgewässermemorandum 2013 (4,4 MB)