Aktuelles

November 2017

Arbeitsgemeinschaft Rhein-Wasserwerke e.V. feiert 60-jähriges Bestehen

Eine der ältesten Umweltschutzorganisationen der Republik feiert in diesen Tagen offiziell ihr 60-jähriges Bestehen. Die Arbeitsgemeinschaft Rhein-Wasserwerke e.V., kurz ARW, wurde 1957 mit dem Ziel gegründet, die Interessen der Wasserwirtschaft und damit auch die Interessen der Verbraucher wahrzunehmen. Hauptaufgabe war und ist es, das Rheineinzugsgebiet zwischen Karlsruhe im Süden und der niederländischen Grenze im Norden als indirekte Ressource für das Trinkwasser zu schützen. In diesem Gebiet leben mehrere Millionen Menschen.

WDR - Lokalzeitgeschichte: 60 Jahre AG Rhein-Wasserwerke

Vollständige Presseinformation

Oktober 2017

ARW-Mitgliederversammlung

Die diesjährige ARW-Mitgliederversammlung findet zusammen mit der Präsidiumssitzung am folgenden Tag, dem 9. November 2017, in den Räumlichkeiten der RheinEnergie AG statt. Am Tag zuvor feiert die ARW ihr 60-jähriges Bestehen in Köln.

November 2015

Arzneimittel - Mikroschadstoffe

Welche Maßnahmen sind zur Erreichung eines guten ökologischen Zustandes der Gewässer notwendig?

Flyer zur Tagung am 11.11.2015 in Düsseldorf (1,5 MB)

Juni 2015

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Führungswechsel in der IAWR: Auf Martien den Blanken folgt Dr. Andreas Cerbe

Wechsel in der Führung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet (IAWR): Für den seit fünf Jahren amtierenden Präsidenten Martien den Blanken (Amsterdam, Niederlande) wurde am 2. Juni 2015 bei der IAWR-Sitzung in Köln für die kommenden drei Jahre ein Nachfolger gewählt. Neuer IAWR-Präsident ist Dr. Andreas Cerbe (56), der gleichzeitig der Präsident der deutschen Arbeitsgemeinschaft Rheinwasserwerke e.V. (ARW) ist. Die IAWR bündelt die Interessen der drei Mutterverbände der IAWR, die in drei Sektionen unterteilt sind: Von der Rheinquelle bis nach Rheinland-Pfalz in der AWBR, im mittleren Rheinabschnitt in der ARW und ab der niederländischen Grenze in der RIWA.

Januar 2015

IKSR-Workshop „Weiterentwicklung der stofflichen Rheinüberwachung“ in Bonn

Am 5.-6. März 2015 findet in Bonn auf Einladung der IKSR ein Workshop zur Weiterentwicklung der stofflichen Rheinüberwachung statt. Ziel des Workshops ist es, ein gemeinsames Verständnis der aktuellen Anforderungen an die Überwachung der Rheinwasserqualität zu entwickeln. Im Falle einer Teilnahme bittet die IKSR um eine Anmeldung bis zum 22. Februar 2015.

Programm des IKSR-Workshop "Weiterentwicklung der stofflichen Rheinüberwachung" (681,0 KB)

Dezember 2014

LUBW legt Bericht zum Spurenstoffinventar der Fließgewässer in Baden-Württemberg vor

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) haben Mitte Dezember 2014 gemeinsam eine umfangreiche Übersicht über das Auftreten von national und international diskutierten Spurenstoffen in Fließgewässern vorgelegt. Über einen Zeitraum von knapp einem Jahr hat die LUBW die Zu- und Abläufe von sechs ausgewählten Kläranlagen sowie 17 Fließgewässern auf insgesamt 86 Stoffe untersucht. Die Befunde in den Fließgewässern wurden u.a. auch anhand der Zielvorgaben des IAWR-Fließgewässermemorandums bewertet.

Download "Spurenstoffinventar der Fließgewässer in Baden-Württemberg" (externer Link zur LUBW)

Dezember 2014

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Arbeitsgemeinschaft Rhein-Wasserwerke e.V. wählt Dr. Andreas Cerbe als neuen Präsidenten

Im Rahmen ihrer turnusmäßigen Mitgliederversammlung am 10. Dezember 2014 in Groß-Gerau hat die Arbeitsgemeinschaft Rhein-Wasserwerke (ARW) Dr. Andreas Cerbe, Vorstand für Netze und Wasserwirtschaft bei der RheinEnergie AG mit Sitz in Köln, zu ihrem Präsidenten gewählt.

Er übernimmt das Amt von Wulf Abke, Geschäftsführer der Hessenwasser GmbH, der dieses Amt seit 2008 inne hatte und wegen Erreichens der Altersgrenze nicht mehr hierfür kandidierte.

Pressemitteilung zur Wahl des neuen ARW-Präsidenten (35,7 KB)

September 2014

IKSR gewinnt den Thiess International RiverPrize 2014

In der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) arbeiten die Rheinanliegerstaaten Schweiz, Frankreich, Deutschland und Niederlande sowie Luxemburg und die Europäische Gemeinschaft auf der Basis eines völkerrechtlichen Übereinkommens zum Schutz des Rheins zusammen. Am 16. September 2014 hat die IKSR in Canberra (Australien) den Thiess International RiverPrize 2014 gewonnen. Die IKSR hat den Preis für ihren bemerkenswerten Erfolg auf dem Gebiet des Rheinschutzes während des über 60jährigen Bestehens der Kommission erhalten.  Der von der International RiverFoundation (www.riverfoundation.org.au) gestiftete Thiess International Riverprize wurde 1999 zum ersten Mal verliehen. In der Zwischenzeit gehört er weltweit zu den prestigeträchtigsten Umweltpreisen. Er wird nicht nur für herausragende Leistungen verliehen, sondern auch für das Teilen von Wissen und Erfahrungen mit anderen Flussgebietskommissionen überall in der Welt.

August 2014

Sechste Hochwasserkonferenz in Rees

Am 30. Oktober 2014 findet in Rees die sechste Hochwasserkonferenz der Deutsch-Niederländischen Arbeitsgruppe 'Hochwasser' statt. Die Hochwasserkonferenz ist eine gemeinsame Veranstaltung der "Deutsch-Niederländischen Arbeitsgruppe Hochwasser". Diese Arbeitsgruppe geht zurück auf eine "Gemeinsame Erklärung für die Zusammenarbeit im nachhaltigen Hochwasserschutz" zwischen dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, der Provinz Gelderland und dem Ministerium von Infrastruktur und Umwelt der Niederlande von 1997. Diese Erklärung wurde im Jahre 2013 erneuert und aktualisiert. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung und Teilnahmebestätigung durch das Ministerium möglich.

Programm (598,3 KB)

Anmeldung (271,0 KB)

November 2013

Forschungsprojekt „Bewertung von Transformationsprodukten bei der Trinkwasseraufbereitung“ erfolgreich abgeschlossen

Der im Herbst 2006 durch ein ARW-Forschungsprojekt festgestellte Fall der Bildung des kanzerogenen Nitrosamins NDMA aus dem toxikologisch unkritischen Metaboliten N,N-Dimethylsulfamid (DMS) eines im Obstbau eingesetzten Fungizids (Tolylfluanid) bei der Ozonung hatte bereits im Frühjahr 2007 dazu geführt, dass die Herstellerfirma den Wirkstoff aus dem Handel zurückzog. Inzwischen ist er als Pflanzenschutzmittel EU-weit nicht mehr zugelassen. Der Fall DMS/NDMA hat bei den Pflanzenschutzmitteln zu einer Modifikation der Zulassungskriterien geführt. Sowohl im Rahmen der europäischen Wirkstoffprüfung als auch in den nationalen Zulassungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln ist seit dem 14. Juni 2011 eine Berücksichtigung der Auswirkungen von Transformationsprodukten von Pflanzenschutzmitteln aus der Trinkwasseraufbereitung vorgesehen. Eine Konkretisierung des Zulassungskriteriums steht aber noch aus. Zur Entwicklung einer möglichen Teststrategie wurde durch die ARW zusammen mit dem Industrieverband Agrar (IVA) und dem DVGW ein Forschungsvorhaben mit dem Titel „Entstehung, Vorhersage und Bewertung von Transformationsprodukten anthropogener Spurenstoffe bei der oxidativen Trinkwasseraufbereitung am Fallbeispiel PSM-Metabolite“ initiiert, das am TZW Karlsruhe, beim Umweltbundesamt und bei der RheinEnergie AG bearbeitet wurde. Der Abschlussbericht mit dem Titel „Bewertung von Transformationsprodukten bei der Trinkwasseraufbereitung“ ist im November 2013 in Band 59 der TZW-Schriftenreihe erschienen.

zum Verzeichnis der TZW-Schriftenreihe

Oktober 2013

Neues Europäisches Fließgewässermemorandum 2013

Entlang der großen europäischen Flussgebiete haben sich über die Jahre die Wasserwerke in solidarischen Arbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für den vorbeugenden Gewässerschutz einzusetzen und die durch die Verschmutzung der Fließgewässer verursachten Gefahren für die Wasserversorgung abzuwenden. Die Arbeitsgemeinschaften sind bestrebt, die Sicherheit der Trinkwasserversorgung beständig zu verbessern. Wichtigstes Instrument sind eigene, abgestimmte Untersuchungsprogramme entlang der jeweiligen Flüsse mit Nebengewässern, die unabhängig von behördlichen Vorgaben und im Einklang mit gesetzlichen Regelungen auf die Belange der Trinkwasserversorgung ausgerichtet sind. Die Ergebnisse dieser Gütemessungen dokumentieren, wie es um die Qualität der Fließgewässer aus Sicht der Wasserversorgung bestellt ist. Gerade die regelmäßigen und systematischen Untersuchungen auf die im Trinkwasser unerwünschten Stoffe bilden das Fundament für die Ableitung von Forderungen und Handlungsoptionen, um für die weitere Verbesserung und nachhaltige Sicherung der Gewässerbeschaffenheit abzusichern. In einem gemeinsamen Fließgewässermemorandum haben die Arbeitsgemeinschaften an Rhein, Maas, Donau, Elbe und Ruhr ihre Forderungen und Gewässerschutzziele zuletzt im Herbst 2013 an den aktuellen Kenntnisstand angepasst und veröffentlicht. Offiziell wurde das Memorandums den interessierten Kreisen auf der 15. Rheinministerkonferenz am 28. Oktober 2013 in Basel vorgestellt.

Europäisches Fließgewässermemorandum 2013 (4,4 MB)